Die tatsächliche Entlohnung wird im individuellen Arbeitsvertrag festgelegt, darf aber nicht unter dem im jeweiligen Tarifvertrag festgelegten Mindestlohn liegen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern gibt es in Deutschland keinen gesetzlichen Mindestlohn. Diese Frage ist durch das Bundesgesetz über bezahlten Urlaub und durch Tarifverträge geregelt. Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Tage pro Kalenderjahr, ohne Sonn- und Feiertage (Abs. 3 Abs. 1 und 2). Samstage werden somit in die Berechnung einbezogen. Weitere bezahlte Urlaubstage können durch den jeweiligen Tarifvertrag ergänzt werden. In der Tat wird ein Zeitraum von 4 bis 6 Wochen pro Kalenderjahr in der Regel durch Tarifverträge gewährt. Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnisse unter den Geltungsbereich der 1999 getroffenen Tarifverträge fallen, können 80 % der westdeutschen und 55 % der ostdeutschen Arbeitnehmer bezahlten Urlaub von 6 Wochen oder mehr beantragen. Im Vergleich zum Zeitraum 1974 bis 1999 ist ein Anstieg zu verzeichnen. (Quelle: Bundesarbeitsministerium) Mehrere Monate liefen die Verhandlungen parallel zu denen der kommunalen Arbeitgeberverbände der Bundesländer. Nach der gescheiterten Einigung forderte ver.di im Februar 2006 Arbeitskampfmaßnahmen, die zeitgleich mit dem Beginn der Streikaktionen auf kommunaler Ebene (DE0605019I) anstehen.

Das Hauptziel der Gewerkschaft war es, die normale Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden zu verteidigen; Umgekehrt forderte TdL eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden. Bestimmungen über die Gehälter der Lehrer sind in den Beamtenbesoldungsgesetzen der Länder enthalten. Die folgende Abbildung der Beamtengehälter spiegelt die Situation in den meisten Bundesländern wider. Die Vereinbarung gilt für alle Bundesländer mit Ausnahme der Länder Hessen, die TdL verlassen haben, und Berlin, das ausgewiesen wurde, nachdem er den privilegierten Tarifvertrag für Westdeutschland auf den Osten Berlins ausgedehnt hatte. Gemäß Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes werden die gegenseitigen Pflichten des Arbeitsvertrags auch während des militärischen und alternativen Dienstes ausgesetzt. Die gesetzliche Verhandlungsfähigkeit liegt einerseits den Gewerkschaften, den Arbeitgeberverbänden sowie dem einzelnen Arbeitgeber andererseits (Art. 2 Abs.

1). Tatsächlich finden Tarifverhandlungen meist auf Branchenebene statt, obwohl die Gewerkschaften in einigen Fällen auch mit dem einzelnen Arbeitgeber verhandeln können, sofern dies durch ihre Verfassungen zulässig ist. Ein Verbot der Arbeitgeberorganisation gegen einzelne Tarifverhandlungen seiner Mitglieder hat keinen Einfluss auf die Gültigkeit des Tarifvertrags, sondern führt zur Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers.