Am 13. Oktober 2016 hat der Rat der SEL neue Tarifverträge für Beschäftigte der Lebensmittelindustrie für den Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. Januar 2021 angenommen. Die aktuellen Tarifverträge gelten bis zum 31. Januar 2017. SEL und ETL einigten sich auf die Einrichtung von zwei Arbeitsgruppen. Das eine wird neue Arbeitszeitmodelle entwickeln, die den praktischen Bedürfnissen der Lebensmittelindustrie und den anderen Lohnskalen und -sätzen gerecht werden. Voraussetzung für die Aufnahme der Ergebnisse der Arbeitsgruppen in den Tarifvertrag ist, dass die Entscheidungsgremien von SEL und ETL sie akzeptieren und danach in der Lebensmittelindustrie angewendet werden können.

Die neuen Tarifverträge werden die Bedingungen der derzeitigen Tarifverträge nicht schwächen. So wird sich beispielsweise die Jahresarbeitszeit nicht erhöhen. Malin Ackholt, Präsident von EFFAT, erklärte: “EFFAT bekräftigt sein Engagement für eine nachhaltige Lebensmittelversorgungskette mit fairer Bezahlung und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen für alle vom Erzeuger bis zur Gabel. Armutslöhne, bei denen Arbeitnehmer von Fast-Food-Händlern und anderen Arbeitgebern ausgebeutet werden, sind nicht mit einer voll funktionsfähigen Demokratie vereinbar.” Lohnskalen sind Bestandteil der jeweiligen Tarifverträge. Siehe den Tarifvertrag für Ihren eigenen Sektor. Die Gewerkschaften, die dem Verband der Allgemein- und Sonderbeschäftigten in Island (SGS) angeschlossen sind, haben mit SA, dem Arbeitgeberverband, einen neuen Tarifvertrag unterzeichnet, der in Kraft tritt, wenn die Gewerkschaftsmitglieder in einer Abstimmung zustimmen. Der Vertrag gilt vom 1. April 2019 bis zum 1. November 2022, d.h.

für 3 Jahre und 8 Monate. EFFAT fordert die Durchsetzung menschenwürdiger Löhne und Arbeitsbedingungen für Fast-Food-Arbeiter und alle Arbeitnehmer, die dazu beitragen, Lebensmittel an unseren Tisch zu bringen, als Schlüssel zur Gewährleistung der Arbeitnehmerrechte und der Ernährungssicherheit auf der ganzen Welt. Fast-Food-Beschäftigte streiken und protestieren, um ihr Recht auf Beitritt zu einer Gewerkschaft, auf bessere Arbeitsbedingungen und auf einen existenzsichernden Lohn zu fordern. Die finnische Lebensmittelgewerkschaft SEL und der finnische Lebensmittel- und Getränkeindustrieverband ETL haben Im Einklang mit Tarifverträgen in der Lebensmittelindustrie Umsetzungsverhandlungen über Lohnerhöhungen aufgenommen und sich auf eine allgemeine Lohnerhöhung für 2019 geeinigt. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten der Lebensmittelindustrie werden zum 1. Februar 2019 oder zu Beginn der danach beginnenden Lohnperiode um 1,47 % erhöht. Die Tariflaufzeit des Tarifvertrags für die Beschäftigten der Hotel-, Gaststätten- und Freizeitbranche läuft noch bis zum 30. September 2020. Die zuvor vereinbarte Lohnskala bleibt in Kraft.

PAM vereinbarte mit dem Arbeitgeberverband der Branche, dem finnischen Hotelverband MaRa, die Laufzeit des Tarifvertrags wegen der Coronavirus-Epidemie zu verlängern. Der neue Tarifvertrag ist am 1. April 2019 in Kraft. Das Monatsgehalt aller Arbeitnehmer steigt um 17.000kr. für Ganztagsarbeit und den Mindestlohn für einen vollen Arbeitsplatz beträgt jetzt 317.000kr./Monat. Sie können die neue Lohntabelle hier sehen. Die Mindestlohngarantie bleibt in der Vereinbarung. Sie garantiert einen monatlichen Mindestlohn für Vollzeitarbeit, einschließlich Prämien, Boni und Zusatzzahlungen. Dieser Mindestlohn für Vollzeitarbeit wird sein: Die wichtigste Aufgabe der PAM ist es, Tarifverträge für den privaten Dienstleistungssektor auszuhandeln. In Tarifverträgen sind die Mindestbeschäftigungsbedingungen wie Bezahlung, Arbeitszeit, Krankengeld und Urlaubsentschädigung festgelegt.

Sie legen die Mindestbedingungen fest, die jeder Arbeitgeber zumindest für alle seine Mitarbeiter gelten muss. Die Tarifverträge zwischen SEL und ETL sind vom 1. Februar 2017 bis zum 31. Januar 2021 in Kraft.